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1. Wer ist der Träger der Schule?
Die Schulgründung wurde vom Elternverein Weiterführende Evangelische Schule Berlin e.V. initiiert. Seit 1. Oktober 2007 ist die Schulstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz Träger der Evangelischen Schule Berlin Zentrum. Grundlage des Schulalltags ist das kirchliche Schulgesetz, das die demokratische Mitbestimmung aller Beteiligten am Schulalltag durch gewählte Schüler/innen-, Eltern- und Teamvertretungen regelt. Oberstes Entscheidungsgremium der Schule ist die Schulkonferenz. 2. Wer leitet den Aufbau der Schule? Margret Rasfeld führt die Aufbau-Schulleitung. Als erfahrene und begeisterte Pädagogin leitete sie zuvor in Essen-Holsterhausen den Aufbau einer Gesamtschule. Ihr steht ab Schuljahr 2008/ 2009 ein professionelles und engagiertes Team von 12 Lehrer/innen zur Seite. 3. Wie gestaltet sich der Schulaufbau? Zum Schuljahr 2007/2008 erfolgte der Start mit zwei 7. Klassen. Für das Schuljahr 2008/2009 sind drei weitere 7. Klassen aufgenommen. Die Schule ist als dreizügige Gesamtschule mit zweizügiger gymnasialer Oberstufe angelegt. 4. Was bedeutet Schule im Aufbau für alle Beteiligten? Eine gegenseitige Kultur der Achtung und Anerkennung sowie Mut zu Fehlern! 5. Welche Position besteht zum Gemeinschaftsschulprojekt des Senats? Die Evangelische Schule Berlin Zentrum nimmt zusammen mit der Evangelischen Schule Berlin Mitte am Pilotprojekt Gemeinschaftsschule des Berliner Senats teil. Der Start erfolgt zum 01.09.2008. 6. Welche Perspektive gibt es zum Schulstandort? Der Schulträger hat das Grundstück Wallstraße 32 mit den Gebäuden A und B sowie den dazu gehörigen Pausenhof und eine Turnhalle vom Bezirksamt Mitte langfristig angemietet. 7. Welche Baumaßnahmen sind zu erwarten? Die genutzten Räume im Gebäude B werden sukzessive zum Nutzungsumfang instandgesetzt. Ein Gesamtkonzept zur Sanierung ist in Planung. 8. Wie ist die Schule öffentlich zu erreichen? Über die U-Bahnlinie 2, Station Märkisches Museum, sowie über die Buslinien 147 und 347. 9. Wie ist das Schulprofil charakterisiert? Die Schule wird eine dreizügige Gesamtschule mit geplanter zweizügiger gymnasialer Oberstufe. Sie versteht sich als Lebens- und Erfahrungsraum in der Verantwortungsgemeinschaft von Kindern, Jugendlichen, Eltern, Pädagog/innen verschiedener Berufsfelder, den Partner der Schule, sowie dem Schulträger mit dem Ziel, im Zusammenwirken den Prozess des mündigen Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen zu zuversichtlichen, mündigen und mutigen Bürger/innen zu stützen und zu fördern. 10. Soll jedes Kind evangelisch sein? Ist Religionsunterricht verpflichtend? Die Schule ist offen für alle Kinder unabhängig ihrer konfessionellen, religiösen, sozialen oder ethnischen Herkunft. Religion ist in unserer Schule ein verpflichtendes Fach.
11. Wann kann die Anmeldung für das Schuljahr 2009/2010 erfolgen?
Die Anmeldung von Schüler/innen für das Schuljahr 2009/ 2010 wird noch bekannt gegeben. 12. Wer ist bei den Auswahlgesprächen anwesend? Die Schulleiterin, die Klassenlehrerin und Vorstandsmitglieder des Elternvereins. 13. Was bedeutet Altersmischung? Für die Jahrgänge 7./8./9. Klasse ist eine Jahrgangsmischung vorgesehen, die zunächst aufgebaut wird. Der Unterricht in der 10. Klasse erfolgt altershomogen, da hier der mittlere Schulabschluss abgelegt wird. In der gymnasialen Oberstufe wird im Kurssystem unterrichtet. 14. Gibt es an der ESBZ Zensuren ? Wie erkennen die Kinder ihren Leistungsstand? Es gibt bis zum Ende der 9. Klasse keine Zensuren. An der Schule wird den Eltern und den Schüler/innen in verbindlichen Gesprächen Rückmeldung über ihren Leistungsstand gegeben. Während des Schuljahres dokumentieren die Lehrer/innen in sogenannten Logbüchern und eigenen Aufzeichnungen den individuellen Entwicklungsstand der Schüler/innen. Es ist vorgesehen, dass die Schüler/innen anhand von Kompetenzrastern selbst ihre Leistung quantifizieren. 15. Wie hoch ist das Schulgeld? Das Schulgeld bemisst sich nach der einkommensabhängigen Schulgeldtabelle der Schulstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz. Die Schulgeldtabelle können Sie hier downloaden. Hinzu kommt der Beitrag für ein gesundes Mittagessen in Höhe von 40 Euro pro Monat. 16. Wie viele Lehrer/innen unterrichten pro Klasse? Die 7.– 9. Klassen werden von je zwei Lehrer/innen unterrichtet. Hinzu kommen Lehrkräfte für Religion und die einzelnen Fächer. 17. Steht Kindern mit Integrationsbedarf eine ausgebildete Lehrkraft zur Verfügung? Ab dem Schuljahr 2008/ 2009 wird eine Sonderpädagogin zur Verfügung stehen. Weitere zusätzliche Ressourcen müssen akquiriert werden. 18. Wodurch sind die Lernorte charakterisiert? Es gibt Klassenräume, Fachräume für Naturwissenschaften, Religion, Lernbüros für Deutsch, Englisch und Mathematik, Werkstätten für Kunst /Werken /Musik und Theater sowie eine Schulbibliothek im Aufbau. 19. Wie lange dauert der Schultag? Wird Mittagessen angeboten? Gibt es Hausaufgaben? Der Unterricht erfolgt als offener Ganztagsunterricht. Unterrichtsbeginn ist 8.00 Uhr, Unterrichtsende i. d. R. 15.45 Uhr, freitags um 14 Uhr. In einer ausreichend langen Mittagspause wird durch alle Schüler/innen ein schmackhaftes und gesundes Mittagessen in der Mensa der Schule eingenommen. Der größte Teil des Unterrichtstoffes wird im Schultag bearbeitet. Hausaufgaben umfassen vor allem Lern-und Rechercheaufgaben. 20. Welche Schulabschlüsse können erlangt werden? Welche Fremdsprachen werden angeboten? Der einfache, mittlere Schulabschluss und das Abitur können erworben werden. Englisch, Französisch, Spanisch und ab 2008/ 2009 Chinesisch werden als Fremdsprachen angeboten. 21. Werden persönliche Kontakte von Schüler/innen und Familien berücksichtigt? Bei den Anmeldungen können diese Wünsche eingebracht werden. Die Schulleitung bemüht sich, diese zu berücksichtigen. 22. Welche Kooperationspartner hat die Schule? Die Schule kooperiert eng mit der Evangelischen Schule Berlin Mitte und regelmäßig mit den anderen Evangelischen Schulen Berlins. Ein sehr enger Kooperationspartner ist die Evangelische Kirchengemeinde St. Marien - St. Petri. Einmal wöchentlich findet in der Marienkirche ein Schulgottesdienst statt. Gemeinsame Projekte sind geplant. Mit dem Mehrgenerationenhaus des Kreativhaus e.V. auf der Fischerinsel verbindet die Schule seit ihrer Gründung eine enge Arbeitsbeziehung. Für die Schüler/innen werden Kurse und Projekte in Theaterpädagogik, Journalismus und Mediengestaltung angeboten. Weitere Projekte sind in Arbeit. Die Jugendfreizeiteinrichtung Oase und die bezirkliche Musikschule Mitte unterbreiten ihre Angebote für die Schüler/innen auf dem gemeinsam genutzten Schulgelände, zum Beispiel ein regelmäßiger Kurs von TanzMitte.Der Verein Friedrichstadt e.V. pro artis vermittelte zwei Künstlerinnen zur kunstpädagogischen Arbeit an die Schule. Die Schule nimmt an dem durch buddy e.V. angebotenen Curriculum für gewaltfreie Kommunikation und soziales Kompetenztraining teil. 23. Was ist unter Elternmitarbeit zu verstehen? Die Schule wird in der Aufbauphase maßgeblich durch die Mitwirkung der Eltern getragen. Elternarbeit ist ein wesentliches Bestandteil und Anspruch unseres Konzeptes. Die Mitgliedschaft der Eltern im Förderverein wird daher erwartet. Dazu gehören eine jährlichen Einmalzahlung von 240,- Euro an den Verein und ein Mindestarbeitseinsatz von 3 Stunden monatlich in Schule und Verein. Sollten Eltern einmal nicht in der Lage sein, ihr Stundenkontingent zu leisten, können sie stattdessen 10.-Euro/ Std. abgelten. Die Arbeitseinsätze werden über ein Elternheft am Ende eines Schuljahres abgerechnet. Neben der finanziellen Unterstützung gibt es die Möglichkeit, in zahlreichen AGs des Vereins mitzuwirken, die in Zusammenarbeit mit der Schulleitung Arbeitseinsätze organisieren und umsetzen, Schülerarbeitsgemeinschaften anbieten, Feste gestalten, die Website und die Öffentlichkeitsarbeit der Schule erarbeiten, Elternbildungsabende organisieren und die Gestaltung der Räume vornehmen.
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